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Kennzeichnend für den Übergang vom Älteren Futhark zum Jüngeren Futhark im 7. und 8. Jh. ist in Skandinavien eine Reduzierung des Zeichenbestands von 24 auf 16 Zeichen, obwohl zu dieser Zeit durch sprachhistorische Lautwandelprozesse (z.B. Umlaut) eine erhebliche Erweiterung des Phonembestands zu verzeichnen ist. Es kam also dazu, dass die Runenreihe der Wikingerzeit (ca. 800-1100) […]

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Die meisten Editionen von Runeninschriften bieten neben einer Transliterierung der Inschrift (Umsetzung der Runen in eine Schrift mit lateinischen Zeichen und Hilfszeichen) auch eine Transkription in eine landessprachliche Sprache an. Dieses Verfahren ist auch von Handschrifteneditionen bekannt, wo man dann von Normalisierung spricht. Im Lauf der Forschungsgeschichte hat sich z. B. für das Altisländische des […]

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Am 26.11.2010 wurden im Römisch-Germanischen Museum Köln zusammen mit Klaus Düwel das Bügelfibelfragment von Bad Ems (KJ 142) und die Bügelfibel von Beuchte (KJ 8) untersucht. Die Unterschiede in den Gravurmerkmalen der beiden Inschriftenteile sowie die Charakteristika der Absetzungsweise der Fußplatte lassen neue Ansätze zur Interpretation des Runenfundes von Bad Ems zu, die im Vortrag näher […]

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